Microsoft Office Volumenlizenz ist nicht gleich Adobe Volumenlizenz!

b279920_strfnpicture1Oberlandesgericht Düsseldorf bestätigt endgültig:
„Besondere Vorsicht beim Kauf von Aufgespaltenen Microsoft Office Volumenlizenzen!“
München, 08.09.2016 – Seit dem BGH-Adobe-Urteil vom 11.12.2014 werben einige Software Gebrauchthändler auf ihren Homepages mit der Aussage, dass die Aufspaltung von Volumenlizenzen generell rechtmäßig sei. Der freie Lizenzberater und Gutachter U-S-C aus München sah diese Entwicklung von Beginn an kritisch: „Diese Aussage ist unserer Meinung nach schlicht und einfach falsch“, warnt U-S-C Geschäftsführer Peter Reiner, „und aus unserer Sicht nahezu fahrlässig, da sie dem gutgläubigen Verbraucher sehr teuer zu stehen kommen könnte!“ Diese Meinungsäußerung der U-S-C wurde jetzt in letzter Instanz unwiderruflich vom Oberlandesgerichts Düsseldorf am 12.07.2016 zugelassen (OLG Düsseldorf, I-20 U 117/15).Ausgangspunkt war ein kritisches Fallbeispiel aus der Praxis:
Ein Kunde kauft z.B. ein Client Server Volumenpaket mit 1000 Microsoft Office Lizenzen. Er installiert Office ein einziges Mal auf einem Terminal Server und 1000 Clients können nun mit ein und demselben Produkt-Key auf Microsoft Office zugreifen. Bis dahin absolut in Ordnung. Später jedoch verkauft dieser Kunde 200 dieser Office-Lizenzen aus diesem Volumenpaket, da er nur noch 800 Zugriffe benötigt. „Exakt diese Aufspaltung einer klassischen Client Server Lösung haben unserer Meinung nach der BGH und EuGH in ihren Urteilen* untersagt“, betont U-S-C Geschäftsführer Walter Lang, „Und genau darum raten wir dringend davon ab, Lizenzen aus solchen aufgespaltenen Volumenlizenzen zu verkaufen und zu kaufen!“Das OLG Düsseldorf ließ diese Meinung zu und ging in seiner Urteilsbegründung noch einen sensationellen Schritt weiter: Es erklärte, dass Adobe Volumenlizenzen nicht mit Microsoft Volumenlizenzen gleichzusetzen seien. Das BGH-Adobe-Urteil könne nicht direkt auf Microsoft Office Volumenlizenzen übertragen werden:
„Die „Microsoft-Volumen-Lizenz“ ist jedenfalls dann, wenn sie auf einem Server zur gemeinsamen Nutzung durch alle Lizenzberechtigten installiert wird, nicht ohne Weiteres mit der sog. „Volumen-Lizenz“ bestehend aus einem Bündel Einzelplatzlizenzen, wie sie den vom Bundesgerichtshof und Oberlandesgericht Frankfurt entschiedenen Fällen betreffend eine Adobe-Software zugrunde lag, gleichzusetzen.“ (OLG Düsseldorf, I-20 U 117/15, 2b), S.11 und 12).

In der Presse ist nun jüngst zu lesen, dass manche Gebrauchtsoftwarehändler solche aufgeteilten Microsoft Office Lizenzen in den exakt gewünschten Stückzahlen mit nur einem Produkt-Key auf einer Rechnung oder mit einer Urkunde verkaufen. Dabei wird weder die Rechtekette offengelegt, noch ein Hinweis gegeben, woher diese Lizenzen stammen. „Uns als Lizenzberater überraschen solchen Meldungen immer wieder“, wundert sich U-S-C Geschäftsführer Reiner, „man würde doch auch kein gebrauchtes Auto kaufen dessen Herkunft und dessen Erstbesitzer nicht nachgewiesen wird. Beim Gebrauchtsoftwarekauf ist man leider oft immer noch viel zu unkritisch und die schmerzhafte Quittung bekommt man dann beim nächsten Lizenz-Audit.“

Die U-S-C Geschäftsführung ist sich einig: „Nur wenn der Kunde einen ganzen Volumenvertrag mit allen Microsoft Office Lizenzen in seinem Microsoft Portal (VLSC) hinterlegt sieht, ist es wirklich rechtlich sicher. Wir empfehlen daher, stets danach zu fragen.“

*EuGH Urteil v. 03.07.2012 (C128/11); BGH Urteil v. 17.7.2013 (ZR 129/98)

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TESTTailor aus Köln – neue Crowdtesting-Plattform plus 360-Grad-Qualitätssicherungslösungen

testtailorTESTTailor ist ein junges, internationales Unternehmen aus Köln, erreichbar über die Webseite www.testtailor.com. Das zentrale Produkt von TESTTailor ist eine Crowdtesting-Plattform, über die Kunden ihre Webseiten und Apps von Testern aus der ganzen Welt auf diversen Endgeräten testen lassen können. Das Crowdtesting umfasst Aspekte wie Usability, Funktionalität, Rechtschreibung und Design, um mobile Anwendungen kundenfreundlich zu gestalten. TESTTailor geht aber noch einen wichtigen Schritt weiter und bietet seinen Kunden 360-Grad-Qualitätssicherungslösungen, wie beispielsweise QA-Prozessberatung und Hilfe bei der Zusammenführung von Distributed Teams.

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So vermeiden App-Entwickler schlechte Bewertungen in den App Stores

Die Flut der Apps

Die Flut der Apps (Bild: © Scanrail – Fotolia.com)

Seit dem Durchbruch von Smartphones und Tablets überfluten eine Reihe unterschiedlicher Apps den Markt, um dem User in jeder Lebenslage Unterstützung zu bieten. Aufgrund der vergleichsweise einfachen Software-Entwicklung von Native Apps wächst die Zahl an iOS und Android Apps stetig und stellt den User vor die Qual der Wahl. Welche Kriterien muss eine App erfüllen, um sich in diesem Konkurrenzkampf durchzusetzen?

Gerade durch das vorhandene Überangebot an mobilen Applikationen wird die Nutzer-Bewertung einer App im Store zu einem wichtigen, wenn nicht gar dem wichtigsten Indikator im Entscheidungsprozess für oder gegen den App-Download bzw. -Kauf. Anders gesagt: Der Erfolg einer App entscheidet sich maßgeblich durch das User Ranking. Weiterlesen ›

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Marktplatz für Crowdsourcing-Projekte in der Software-Entwicklung

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Es sind die großen Unternehmen in Deutschland, die sich eine eigene Abteilung für die Entwicklung von IT-Projekten leisten können. Doch selbst dort herrscht Fachkräftemangel. KMU hingegen bleiben auf sich allein gestellt oder kaufen Software teuer ein. Viel zu teuer meint Jörg Stimmer, Mitbegründer der in München ansässigen pliXos GmbH.

Stimmer weiß, wovon er spricht. Während er in seiner Laufbahn als IT-Experte die halbe Welt bereiste, lernte er auch Softwareentwickler in vielen Ländern kennen. Ihm fiel auf, dass die Stundensätze für die Programmierung einer individuell entwickelten Software mancherorts deutlich unter denen in Deutschland liegen. So muss hierzulande mit einem Stundensatz von rund 800,- Euro gerechnet werden, wohingegen eine Softwareschmiede in Russland nur mit etwa 160,- Euro pro Stunde zu Buche schlägt. Die Resultate stehen sich in der Qualität jedoch um nichts nach. Stimmer kann in einem anderen Punkt ebenfalls Vergleiche ziehen: Aus der eigenen Gründungsgeschichte von pliXos weiß er, dass einige Projekte an einer viel zu langen Entwicklungsdauer kranken. In der Folge explodieren die Kosten. Manche gute Idee ist so schon auf der Strecke geblieben. Hier kann Stimmer mit seiner Crowdsourcing-Idee eingreifen. Verkürzte Projektlaufzeiten um bis zu 60 Prozent stellt er seinen Kunden in Aussicht. Weiterlesen ›

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Applaus für Applause

Der deutsche Crowdtesting-Anbieter Testhub wurde am 5.5.2014 von uTest übernommen. Beide Firmen gemeinsam tragen nun den neuen Namen Applause.

Zitat aus der Berliner Morgenpost vom 5.5.: „Mit dem Zusammenschluss von Testhub und uTest entsteht Europas größtes Crowdtesting-Netzwerk: mit 140.000 Testern in 200 Ländern, sieben Jahren Erfahrung in dieser Branche und mehr als einer Million Testberichten. … Anlässlich der Übernahme erhalten beide Unternehmen einen neuen Namen: Applause.

Wir wünschen dem neu entstandenen „Big Player“ des Crowd Testing viel Erfolg und gute Geschäfte.

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Verlängerte Aktion: Senioren PC bis zum 15. Oktober kostenlos testen

Pressemeldung

dukaPC-Markteinführung in Deutschland

Verlängerte Aktion: Senioren PC bis zum 15. Oktober kostenlos testen

Hamburg. Aufgrund der Nachfrage hat die dukaPC GmbH ihr Angebot zur Markteinführung des Senioren PC in Deutschland verlängert. Ohne Risiko können Kunden den dukaPC jetzt vier Wochen kostenlos testen.

„Sollte einem Nutzer unser Senioren PC nicht gefallen, nehmen wir ihn zurück. Dabei entstehen keine Kosten für den Kunden“, sagt Erik Hougaard, Geschäftsführer der dukaPC GmbH. Das Angebot beinhaltet die kostenfreie Lieferung der Hardware bestehend aus Computer, Tastatur und Maus, sowie einen Internetanschluss via UMTS. Weiterlesen ›

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Marktplatz für Software-Entwicklungsprojekte

Kostenreduktion und Qualitätssteigerung bei der Software Entwicklungen für mittelständische Unternehmen – TUM-Tech unterstützt Konzeption eines neuen online Marktplatzes www.plixos.com/market

Um als mittelständisches Unternehmen erfolgreich zu sein, müssen diese schnell auf Marktbedürfnisse reagieren können und hierfür oft auch ihre Prozesse und IT-Systeme anpassen.  Unterstützung der Prozesse durch passende Software wird auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs), wie bereits auch schon für Großunternehmen, zunehmend ein entscheidender Erfolgsfaktor. Um die Entwicklung der Software kostengünstig zu gestalten, beabsichtigen viele KMUs, ähnlich wie auch große Konzerne, Software-Entwicklungen in Länder mit anderen Kostenstrukturen auszulagern (offshore oder nearshore Outsourcing). Weiterlesen ›

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Die Welt der Prosumenten (Studie zum Thema Crowdsourcing)

Eine quantitative Befragung zur Motivation von deutschsprachigen Internetnutzern bei Crowdsourcing-Projekten von Anja Blieske in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Andreas Will und Dr. Daniel Schultheiß

Die Hauptaufgabe dieser Forschungsarbeit war, die Motivationsfaktoren, die einen Internetnutzer zur Crowdsourcing-Teilnahme bewegen, zu identifizieren und sowohl ihre gegenseitige Beeinflussung als auch ihren Zusammenhang mit anderen Faktoren zu analysieren und zu bewerten. Die Studie kann man hier downloaden:

„Die Welt der Prosumenten“ – Ergebniszusammenfassung (PDF)
Quelle: Anja Blieske (2013)

In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Andreas Will und Dr. Daniel Schultheiß

Technische Universität Ilmenau
Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften
Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft (IfMK)
Fachgebiet Medienmanagement

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IT-Projekte online ausschreiben – und Geld und Zeit sparen

Bei kleineren und mittelgroßen Unternehmen und Start-Ups steht die Flexibilität an erster Stelle. Wie hoch sind beispielsweise die Investitionen, die getätigt werden müssen, um den sich zunächst noch nicht deutlich abzeichnenden Erfolg zu erreichen? Und: Wie flexibel muss sowohl in Hinblick auf die Soft- und Hardware auf den dann hoffentlich eintretenden Erfolg reagiert werden können? Diesen und anderen Fragen widmen sich Unternehmen wie plixos.com, um Antworten zu finden, die IT-Projekten eine neue Prägung geben. Plixos tritt dabei als Vermittler von interessierten Unternehmen und Softwareentwicklern auf und bringt diese mit mächtigen Onlinetools zusammen. Der Vorteil für Unternehmer wird deutlich, wenn sich diese die bis zu 80 % niedrigeren Ausschreibungs- und Entwicklungskosten vor Augen führen, die mit Plixos möglich sind. Der B2B Marktplatz www.plixos.com/market stellt eine Vielzahl interessanter Lösungen bereit. Weiterlesen ›

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Mobile Commerce Studie von testhub

TestHubSmartphones, Mobiles Internet, ständig online sein sind heute kein Hexenwerk mehr und gehören immer mehr zum Alltag. Schließlich besitzen knapp die Hälfte der Mobiltelefonbesitzer in Deutschland mittlerweile ein internetfähiges Smartphone. Aber der Online-Shopping Trend am PC entwickelt sich nur zäh zum Mobile-Commerce, das Einkaufen vom Handy. Die Gründe: Kleine Bildschirme, nicht oder schlecht angepasste Websites, undurchsichtige Sicherheitsstandards – all das schreckt die meisten Smartphone-User noch vom mobilen Online-Shoppen ab. Weiterlesen ›

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